Air Restrictor

Air Restrictor

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Air-restrictor

Luftstrom-Begrenzer (Abk.: AR / engl.: Air Restrictor)

Der Air Restrictor wird in Dartblastern verbaut um deren Schusskraft zu steuern. In der Regel reduziert dieses Teil die Schusskraft. Es sorgt aber auch dafür, dass der Aufschlag des Kolbens auf den Zylinderboden gedämpft wird und damit die mechanische Belastung verringert. Der Air Restrictor sitzt bei Blastern, deren Kammern einzeln geladen werden (z.B. Maverick , Nitefinder, Firefly, Triple-Shot-Shotgun) meistens im Lauf und blockiert den Luftstrom nachdem der Dart eine Strecke von ca. 15mm zurückgelegt hat, sodass der Dart nicht mehr weiter beschleunigt wird. Bei Blastern, welche mit Hülsen arbeiten, (Double-Shot, Rapid Fire Tek) ist der Air-Restrictor, sofern vorhanden, in jeder Hülse ausgeführt.

Funktionsweise

Der Luftstrom-Begrenzer sorgt dafür, dass nur eine bestimmte Menge Luft den Dart beschleunigt.

  1. Der Dart drückt auf die Stifte der Drosselklappe und hält sie damit offen.
  2. Luft kann durch die Öffnung in der Drosselklappe einströmen.
  3. Durch den Überdruck verlässt der Dart die Kammer.
  4. Die Drosselklappe wird durch Federkraft geschlossen.
  5. Bei geschlossener Drosselklappe kann keine weitere Luft nachströmen.
  6. Der Dart wird nicht weiter beschleunigt.

Abgrenzung

Der Air Restrictor ist nicht zu verwechseln mit dem Dart -Stift, der oft direkt auf dem Air Restrictor sitzt. Dessen Aufgabe ist es zu verhindern, dass Nicht-Originalmunition in den Blaster eingeführt wird.

Modifikation

Das Entfernen des Air-Restrictors ist ein beliebter Mod zur Leistungssteigerung. Dartblaster, die mit Magazinen arbeiten (Recon, Stampede , Alpha Trooper, Raider), besitzen in der Regel eine kleine Öffnung an der Verbindung zwischenPlunger -Tube und Lauf, manchmal auch zusätzlich zum normalen Air-Restrictor, durch die ein wenig Druck und somit Schusskraft entweichen kann.

Boltsled

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Boltsled (dt.: Kolbenschlitten)

Halterung des Plunger /Plunger Tube-Systems (Kolben/Zylinder). Verbindet Plunger mit dem Spannhebel/Spannschlitten des Blasters, entweder direkt (Recon/Longshot/Longstrike) oder über einen Metallstab (Alpha Trooper/Raider). Der Zylinder ist durch einen dünnen Metallbolzen am Boltsled befestigt.

Catch-Spring

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Catch-Spring (dt.: Haltefeder)

Der Begriff ‚Catch-Spring‘ bezeichnet eine kleine Feder am Plunger-Catch. Diese Feder ist sehr wichtig, denn ohne sie rastet der Plunger-Catch nicht amPlunger ein und ein Halten des Plungers bei gespannter Feder ist nicht mehr möglich.

Dart Post

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Dart Post (dt.: Dartstift)

Kleiner Stift in der Dart-Kammer, auf die der Dart geschoben wird. Hinter dem Dart Post befindet sich der AR, dessen Entfernung führt in den meisten Fällen (Ausnahme z.B. Maverick ) auch zur Entfernung des Dart Posts, was der Funktion aber nicht schadet.

Dart Tooth

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Der Darttooth verhindert bei Blastern mit Magazin , dass der Dart beim Spannen zu weit in den Lauf geschoben wird. Er ist vor dem Magazin angebracht. Er ist bei der Recon häufig für kaputte Darts verantwortlich, kann aber problemlos entfernt werden, sofern die Laufverlängerung genutzt wird.

Feder

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Die Feder ist eines der wichtigsten Elemente in einem Dartblaster. Sie speichert die Kraft, die den Kolben bewegt und damit den Dart abschießt. Federn sind erstaunlich komplizierte mechanische Elemente. Viele Faktoren müssen zusammen spielen, damit eine Feder für den Einbau in einen Blaster geeignet ist.

  • L0: Die Länge der Feder in ungespanntem ZustandFeder
  • D, auch De: Der Außendurchmesser der Windungen
  • d: Drahtstärke
  • n: Anzahl der Windungen
  • R: Federkonstante (in N/m)

Oft wird für die Kraft der Feder ein Masseäquivalent angegeben. Also wieviel Gewicht man auf die Feder geben muss, um sie vollständig zusammen zu drücken. Da die meisten Federn eine lineare Kennlinie haben ist das für den Normalfall ausreichend.

Modding der Feder

Das Dehnen der Feder oder Vorspannen führt nur kurzfristig zum Erfolg, da sich die Feder bald wieder anpasst. Das Hinzufügen weiterer Federn erfordert eine Trennung, zum Beispiel durch Verwendung entgegen gesetzter Windungsrichtungen oder durch Einbau in einen Power Stock. Andernfalls kann es zu mechanischen Schwierigkeiten kommen, wenn sich die Federn gegenseitig in ihrem Weg behindern. Die beste Möglichkeit ist der Einbau einer neuen, stärkeren Feder . Das wiederum kann zu vermehrter mechanischer Belastung der anderen Teile des Blasters führen. Zum Beispiel mit dem Polstern des Kolbens kann man dem entgegen wirken.

Maße der Standard-Federn in Dartblastern

BlasterL0DdnR(kg)
Nerf Maverick63mm19mm1,35mm75,5
Nerf Raider120mm26,7mm1,35mm8,5

 

Federdruckblaster

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Federdruckblaster, manuell

Beim Federblaster werden die Darts durch komprimierte Luft angetrieben, die durch eine gespannte Feder erzeugt wird. Die Feder drückt beim Abschussvorgang auf einen Kolben (= Plunger), der (relativ) luftdicht mit dem Lauf verbunden ist. Vor jedem Schuss muss die Feder von Hand gespannt werden. Typische Vertreter dieser Gattung sind die Nerf Raider, Nitefinder oder Longshot. Es existieren die Untergattungen normaler Kolben (z.B. Nitefinder, Longshot) und invertierter Kolben (= Reverse Plunger, z.B. Raider, Recon).

Modding

Leistungssteigernde Maßnahmen sind z.B. das Entfernen des Air Restrictors, eine verbesserte Abdichtung des Plungers durch einen O-Ring, die Erhöhung der Federkraft durch Strecken/Vorspannen oder Austauschen der Feder und die Verkürzung des Laufes (Minimalisierung).

Federdruckblaster, elektrisch

Beim elektrischen Federdruckblaster funktioniert der Antrieb des Darts wie beim manuellen Federdruckblaster, jedoch wird der Spann- und Nachladevorgang von einem Motor übernommen. Da das manuelle Spannen wegfällt, können derartige Blaster Feuerstöße abgeben. Typische Vertreter sind die Nerf Stampede und Vulcan.

Modding

Zur Erhöhung der Schussenergie können dieselben Methoden wie beim manuellen Blaster verwendet werden. Um die Kadenz der Feuerstöße zu erhöhen, muss die Spannung erhöht oder der Motor ausgetauscht werden.

Flywheelblaster

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Flywheelblaster (dt.: Schwungradblaster)

Flywheelblaster, manuell

Beim Flywheelblaster werden die Darts über sich schnell drehende Rollen (=Flywheels) aus dem Lauf beschleunigt.
Das Funktionsprinzip ist hier wie bei einer Tennisballkanone, die Kraft zum Abschuss wird von Motoren erzeugt. Typische Vertreter dieser Gattung sind die Barricade, Rayven oder die Powerstrike 48.

Modding

Eine Leistungssteigerung erfolgt normalerweise durch Erhöhung der Spannung und/oder Austausch der Antriebsmotoren.

Flywheelblaster, automatisch

Beim Automatischen Flywheelblaster funktioniert auch die Munitionszuführung elektrisch, weshalb auch Feuerstöße möglich sind. Ein typischer Vertreter dieser Gattung ist die BuzzBee Tommy 20.

Modding

Durch die Erhöhung der Spannung steigt sowohl die Schussenergie als auch die Kadenz an.

Kolben

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PlungerDer Kolben (engl. Plunger) komprimiert Luft in einem Druckzylinder (engl. Plunger Tube). Durch den entstehenden Überdruck wird der Dart aus dem Lauf getrieben. Dabei kann der Kolben manuell bewegt werden oder durch Federkraft. Neben den klassichen Kolben gibt es auch invertierte Kolben (engl. Reverse Plunger). Der Kolben bewegt sich dabei nicht im Druckzylinder, sondern ist darüber gestülpt. Das erlaubt eine sehr kompakte Bauweise.

Modifikationen

Ein größerer Durchmesser des Zylinders führt zu höherem Druck. Da in den meisten Blastern kaum die Möglichkeit besteht, größere Zylinder einzubauen wird normalerweise der Zylinder selbst nicht verändert. Eigenbauten aus Luftpumpen oder Rohrreinigungspumpen können aber gewaltige Leistungen bringen.

  • Da in vielen Blastern schlecht sitzende Dichtungsringe im Kolben verbaut sind kann man durch Austauschen oder Unterfüttern derselben eine gute Leistungssteigerung erreichen.
  • Für das Schmieren des Kolbens empfielt sich ölfreies Silikonspray oder Vaseline; auf jeden Fall ein Schmiermittel, das nicht verharzt oder Plastik angreift. Speiseöl oder WD 40 sind beispielsweise absolut ungeeignet.