Nerf

Nerf

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Nerf ist die Dartblaster-Marke von Hasbro und der wohl bekannteste Vertreter und Mitbegründer seiner Gattung.

Nerf Dart Tag

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nerfdarttagDie Blaster dieser Serie sind in Farbgebung und zum Teil auch in der Form den Super Soaker-Wasserpistolen nicht unähnlich.
Diese Serie wird von Hasbro ähnlich einem Sportgerät beworben.
Neuere Exemplare erinnern stark an Science-Fiction Waffen.

Modelle

  • Eliminator
  • Firestrike
  • Furyfire
  • Hyperfire
  • Magstrike (alte Version, blau)
  • Spiderman vs. Venom Blaster
  • Strikefire
  • Stormfire
  • Swarmfire
  • Snapfire 8
  • Speedoad 6
  • Sharp Shot
  • Quick 16
  • Speedswarm

Nerf N-Strike

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nerfnstrikeDie Blaster dieser Serie erinnern an reale Waffen der Neuzeit und können teilweise durch bloßes Bemalen schon sehr realistisch wirken. Das realistische bzw. taktische Aussehen wird zum Teil durch ein Schienensystem zum anbringen von Zubehör, wie etwa Lampen oder Zielhilfen, erreicht. Sie verschießen Schaumstoff-Pfeile.

Modelle

  • Alpha Trooper CS-18
  • Barrel Break IX-2
  • Barricade RV-10
  • Deploy CS-6
  • Firefly REV-8
  • Hulk Abomination Blaster
  • Iron Man 2 Blaster
  • Longshot CS-6
  • Longstrike CS-6
  • Magstrike AS-10
  • Maverick REV-6
  • Nitefinder EX-3
  • Raider Rapid Fire CS-35
  • Rapidfire AS-20
  • Rayven CS-18
  • Reflex IX-1 Dart Blaster
  • Recon CS-6
  • Scout IX-3 Dart Blaster
  • Secret Strike AS-1
  • Stampede ECS-60
  • Switchshot EX-3
  • Vulcan EBF-25
  • Jolt ix-1
  • Element ix-6

BarrelbreakFunktion

Durch Betätigen eines Hebels werden die Läufe entriegelt. Sie können nun abgeklappt und von hinten mit zwei einzelnen Darts nachgeladen werden. Gleichzeitig werden durch das Abklappen die Federn im Innern gespannt. Nachdem der Lauf wieder verriegelt ist, kann der Abzug in zwei Stufen die Läufe einzeln abschießen oder, durch schnelles Drücken, auch beide zusammen.

Bewertung

Die Barrel Break überzeugt nicht durch überragende Leistung aber hat sehr viel Stil. Optisch wirkt sie sehr knubbelig und sieht daher weniger nach Schrotflinte aus, sondern mehr nach einer Steampunk-Dampfwumme. Die Aufschiebbare Darthalterung sieht zwar nicht besonders gut aus, ist aber im Gefecht sehr praktisch. Sie ist mechanisch sehr komplex. Es kann vorkommen, dass ein Dart im Lauf stecken bleibt und er ist dann nur schwierig wieder zu entfernen.

Wissenswertes

Allein im Gehäuse stecken sieben verschiedene Arten von Schrauben. Unbedingt eine Skizze machen, was wo hingehört! Clip System Darts funktionieren nicht in diesem Blaster. Den gespannten Blaster nicht erneut öffnen und abknicken. Dabei werden zwei Darts zerquetscht.

Modifikationen

Für Fortgeschrittene: Da
s Entfernen der Druckbegrenzer ist möglich, ebenso das Zukleben des Überdruck-Loches im Zylinder, bringt aber nicht sehr viel mehr Reichweite. Die Federn der zwei Druckzylinder sind konisch und daher nur sehr schwer zu ersetzen. Man kann sie durch Unterfüttern, z.B. mit Klebeband, leicht vorspannen.

Barrelbreak_schraubenplan1

Barrelbreak_plungerhole

Barrelbreak_internals

1041-nerf-barricade2Technik

Die Nerf Barricade Rev-10 ist ein halbautomatischer Schwungrad-Blaster (Flywheelblaster) mit einer 10- Dart -Trommel (daher die Abkürzung Rev-10: Rev = Revolver). Der Blaster ist ausgelegt als Pistole, hat aber ein sehr wuchtiges Design. Zum Einschalten muss ein Schieber – der gleichzeitig als Abzugssicherung dient – unterhalb des Batteriegehäuses betätigt werden. Die Schungräder laufen dann an und haben nach kurzer Zeit (ca. 1-2 Sekunden) ihre Maximalgeschindigkeit erreicht. Der Schieber befindet sich auf der linken Blasterseite und ist für rechtshändiges Schießen ausgelegt. Zum Betrieb werden 3 Mignon Batterien (AA-Zellen) benötigt, die Betriebsspannung ist dementspreched 4,5 Volt.

Die Barricade ist ausgelegt für Whistlerdarts, funktioniert aber auch mit Tag Darts und äquivalenten Darts anderer Hersteller (z.B. Darts von Lanard /Simba). Clip -System- Darts haben einen zu kleineren Kopf und werden von den Schwungrädern nicht so gut beschleunigt, was sich in geringerer Reichweite bemerkbar macht.

Fazit

Vorteile: Die Barricade hat eine sehr gute Kadenz, da zwischen den Schüssen nicht jedesmal neu gespannt werden muss und bereits ab Werk eine annehmbare Reichweite und Genauigkeit, sehr gutes Moddingpotential.

Nachteile: Die relativ lange Nachladezeit, die aus der Revolvertrommel resultiert, sowie das Geräusch der Schwungräder, die der Barricade den Beinamen „Fön“ eingebracht hat.

Ein sehr schöner Blaster mit großem Moddingpotential, der sich gut als Zweitwaffe eignet und nach einigen Mods auch das Potential zur Hauptwaffe hat.

Modding

  • Voltagemod
  • Austausch der Originalmotoren gegen Stärkere (z.B. aus dem Slotcarbereich, Abmessungen: 29 x 20 x 15mm)
  • Triggermod (Motoren laufen nicht permanent, sondern nur wenn der Abzug gezogen wird)
  • Clipmod (Einbau eines Magazinschachtes aus einem anderen Blaster)
  • Flywheelmod (Anpassung der Schwungräder an Clip System Darts )

1022-deploy2Aufbau

Die Besonderheit dieses Blaster liegt im Klappmechanismus. Der Hersteller bezeichnet dies als „von der Taschenlampe zum Dartblaster“. Des Weiteren kann der Magazinschacht sowohl nach oben als auch zur Seite ausgerichtet werden. Er verfügt über eine Tactical Rail und ist kompatibel zur Laufverlängerung der Recon.

Lieferumfang

  • 1 CS-6 Magazin
  • 6 Streamline- Darts
  • Armschlaufe zum Umhängen

Leistung

Die Deploy hat eine durchschnittliche Leistung und besticht eher durch seine Optik.

Moddingpotential

Aufgrund des Klappmechanismus ist schon das Öffnen der Deploy nicht ganz einfach und für Anfänger nicht zu empfehlen. Mögliche Mods sind z.B.:

  • Entfernung des AR
  • Ersetzen der Feder
  • Abdichtung durch neuen O-Ring

nerf-n-strike-eliteDie Blaster dieser Serie erinnern an reale Waffen der Neuzeit und können teilweise durch bloßes Bemalen schon sehr realistisch wirken. Das realistische bzw. taktische Aussehen wird zum Teil durch ein Schienensystem zum anbringen von Zubehör, wie etwa Lampen oder Zielhilfen, erreicht. Einige Blaster der NERF N-Strike Elite Serie sind von außen, bis auf die Farbgebung, den N-Strike Blaster nachempfunden. Im Blaster wurden jedoch starke Veränderungen vorgenommen. Als visuelles Unterscheidungsmerkmal zur N-Strike Serie ist eine Blau-Weiße Farbgebung gewählt worden. Die Blaster der NERF N-Strike Elite Serie warten mit erhöhten Reichweiten bis zu 20 Meter auf. Dies gilt jedoch nicht für alle Blaster! Die Blaster der NERF N-Strike Elite Serie verschießen Schaumstoff-Pfeile der neuen Generation. Die Elite-Darts ähneln äußerlich den Clip-System-Darts der alten N-Strike Serie, sind jedoch leichter, stabiler und besitzen einen minimal vergrößerten Durchmesser.

Modelle

(Stand 5. Februar 2013)

  • Alpha Trooper CS-12
  • Barrel Break IX-2
  • Strongarm
  • Firestrike
  • Retaliator
  • Rayven CS-18
  • Rampage
  • Switchshot EX-3
  • Jolt
  • Hail-Fire
  • Stryfe
  • Strongarm
  • Triad EX-3
  • Reflex IX-1

Die Firefly REV-8 ist ein mechanischer Dartblaster mit Firefly Tech. Die Trommel fasst 8 Firefly Darts. Die Trommel ähnelt der der Maverick nur das die der Firefly halt 8 Darts fasst. Der Spannhebel oben auf dem Blaster lässt sich leicht spannen und durch den Abzug wir die Trommel bewegt und der Dart abgeschossen. Etwas hinter dem Griff sitzt ein kleiner Schalter, mit dem man eine Fotodiode einschaltet, durch diese dann die Firefly Darts kurz vor dem Abschuss aufgeladen werden. Das Geräusch ist ähnlich wie bei einem Fotoapparat. Macht also schon mal n cooles Geräusch In der Schulterstütze integriert befinden sich Halteösen für 8 weitere Darts (4 auf jeder Seite). Die REV-8 ist ein kompakter und zuverlässiger Dartblaster der jede Art von Darts (Streamline, Whistler, Dart Tag) verschießen kann. Durch die separat einschaltbare Fotodiode ist auch der Blitz nur dann aktiv wenn man ihn will bzw. braucht. Mitgeliefert werden 8 Firefly Suction Darts.

longshot

Allgemein

Die Nerf Longshot CS-6 ist ein Clip -System Federdruckblaster aus der N-Strike-Serie. Die Produktion des Blasters wurde eingestellt, jedoch ist er im Einzelhandel noch erhältlich. Der offizielle Nachfolger ist die Longstrike, die sich im mechanischen Aufbau jedoch sehr stark von der Longshot unterscheidet. Aufgrund seines hohen Moddingpotentials und dem Design in Sturmgewehr-Optik erfreut sich der Blaster hoher Beliebtheit. Eine unmodifizierte Longshot hat jedoch eine sehr schlechte Schussleistung und bleibt damit weit hinter anderen Modellen zurück. Ein Kauf lohnt sich also nur, wenn man vorhat einige Modifikationen vorzunehmen.

Lieferumfang

  • Hauptblaster
  • Aufsteckbare Frontgun
  • Zielfernrohr für Nerf Zubehörschienen
  • 6-Schuss Magazin für Clip System Darts
  • 6 Clip System Darts und 1 Whistler Dart

Funktion

Der Hauptblaster wird über das Magazin geladen und mit einem Spannhebel oberhalb des Griffes gespannt. Die Frontgun ist ein einschüssiger Vorderlader, der mit einem Schrotflintengriff unterhalb des Laufes gespannt wird. Beide Blasterteile verfügen über einen Griff mit Abzug, sodass als zwei separate Blaster verwendet werden können.  Am vorderen Teil des Hauptblasters befindet sich ein klappbares Zweibein.  Die Schulterstütze kann eingeschoben werden und verfügt über einen Halter für ein Reservemagazin. Auf dem Tragegriff befindet sich eine Zubehörschiene . Der Magazinauswurfknopf befindet sich auf der rechten Blasterseite. An der Oberseite des Blasters befindet sich eine Ladestandsanzeige, an der überprüft werden kann ob der Blaster gespannt ist (Schwarz = ungespannt, Rot = gespannt)

Mechanik

Beide Teile der Longshot sind Federdruckblaster . Während die Frontgun einen relativ kleinen invertierten Plunger hat, verfügt der Hauptblaster über den größten nicht-invertierten Plunger aller Nerf Produkte. Der Plunger des Hauptblasters macht dieses Modell so interessant für Modifikationen, da durch das große Volumen enorme Leistungssteigerungen möglich sind.

Moddingmöglichkeiten

  • Leistungssteigerung
  • Entfernung des AR
  • Austauschen der Feder oder verbauen einer zusätzlichen Feder
  • Verbesserung der Abdichtung durch einen größeren O-Ring
  • interner oder externer Shotgunmod
  • Brass Breech Mod

Fazit

  • Vorteile: Sehr ansprechendes Design, sehr gute Moddingmöglichkeiten
  • Nachteile: Unmodifiziert sehr schlechte Schussleistung

Wer einen Blaster zum Basteln sucht ist hier genau richtig! Allerdings sollte man schon ein wenig Geduld, technisches Verständnis und eine hohe Frustrationstoleranz mitbringen, denn das Innenleben der Longshot ist komplex. Eine gut modifizierte Longshot belohnt dafür allerdings mit überdurchschnittlicher Reichweite.

 

1001-maverickDie Maverick REV-6 ist ein Nerf Blaster der einem Revolver nachempfunden wurde. Seit er im Jahr 2004 veröffentlicht wurde ist er der erfolgreichste Blaster von Hasbro , auch wenn der Name „Maverick“ eigentlich „Außenseiter“ bedeutet. Er ist günstig, zuverlässig und recht einfach zu modifizieren, weshalb er auch in der Blaster-Szene als „Einstiegsdroge“ gilt.

Funktion

Die Maverick hat einen inversen Druckzylinder, der relativ klein ist. Die Trommel fasst sechs Darts , im Originalzustand nur Whistler oder Tagger. Durch Zurückziehen des Schlittens wird die Feder im Innern gespannt. Die Trommel steht im Ruhezustand immer zwischen zwei Kammern. Durch Betätigen des Abzugs dreht sie eine halbe Kammer weiter. Dann wird der Dart abgeschossen. Durch Loslassen des Abzugs dreht die Trommel noch einmal um eine halbe Kammer. Zum Nachladen wird die Trommel seitlich ausgeklappt und von vorn nachgeladen. Es ist wichtig, die Darts ganz in die Trommel zu schieben, damit diese sich ungehindert drehen kann.

Farbschemata

  • Standard (gelb/schwarz/orange)
  • Classic (blau/gelb)
  • Clear (durchsichtig/orange)
  • Sonic (grün transparent/orange)
  • Gear Up (orange/schwarz/grau)
  • Whiteout (weiß/orange)

Bewertung

Die Maverick ist sehr zuverlässig. Es kommt sehr selten vor, dass mal ein Dart stecken bleibt.
Die Reichweite ist in Ordnung und kann mit ein paar Modifikationen leicht verbessert werden.
Wenige Schrauben, keine verklebten Teile und ein einfacher mechanischer Aufbau machen die Maverick zum idealen Einsteiger-Blaster für angehende Modder.

Wissenswertes

Die Tactical-Rail auf dem Schlitten ist nicht sehr nützlich, weil sie beim Spannen des Blasters hinderlich sein kann. Es ist möglich, zwei Mavericks gleichzeitig zu spannen, indem man sie mit einer Schnur am Schlitten verbindet.

Modifikationen

  1. Das Entfernen der Luftdruckbegrenzer ist bei der Maverick extrem einfach: Nachdem man die Trommel aufgeschraubt hat, fallen sie einfach heraus.
  2. Auch der Dartstift, der das Einführen von Nicht-Originalmunition verhindern soll ist schnell entfernt.
  3. Das Vorspannen der Feder bringt nur kurzfristigen Erfolg. Besser ist es, sie komplett durch eine starke Feder zu ersetzen.
  4. Sowohl im Kolben, als auch in der Trommel kann man Totraum mit geeigneten Materialien auffüllen.
  5. Durch einen etwas größeren Dichtungsring kann man die Leistung des Kolbens verbessern.
  6. Zwischen dem Kolben und der Trommel ist ein Spalt durch den ein gewisser Druckverlust entsteht. Mit einer zusätzlichen Feder in der Trommel oder entsprechenden Dichtmaterialien kann man das verbessern. Gegebenenfalls ist es dann jedoch erforderlich die Ratsche im Trommelmechanismus zu blockieren, damit die Trommel sich ungehindert drehen kann.
  7. Durch Entfernen zweier Plastik-Noppen kann man die Trommel so umbauen, dass sie ganz ausklappt und frei rotieren kann. Hier ist ggf. eine Verstärkung der Kipp-Achse notwendig.