Retaliator Modding-Anleitung

Retaliator Modding-Anleitung

Retaliator Überblick

Öffnet den Blaster und prägt euch ein, welches Bauteil wo hingehört. Entnehmt die Feder aus dem Kolben und testet die Mechanik, damit ihr seht, wie die Teile ineinandergreifen. Entfernt optional die Abzugssicherung (unten im Bild), sowie die Bolzensicherung (kleine Schrauben im Schlitten entfernen und Feder und Keilstück aus dem Schlitten entnehmen).

AR-Entfernung:

Ich zeige hier die Entfernung mit der Meißel-Methode. Alternativ kann der AR auch mit einem Holzbohrer entfernt werden. Ich gehe aber lieber schonend mit dosierter Kraft vor, statt mit einer schwer kontrollierbaren Bohrmaschine, bei der das Risiko besteht, schief zu bohren und im schlimmsten Fall die Wand des Bolzens zu beschädigen.

Entnehmt den Schlitten (Blotsled) mit dem Bolzen. Drückt mit einem Feinmechaniker-Schraubendreher oder einem Nagel den Metallstift, der den Bolzen mit dem Schlitten verbindet, heraus. Wenn der Stift weit genug herausgeschoben ist, zieht ihn mit einer Flachzange heraus.

Entfernt hinten die drei Stege, die die Feder des Air Restrictors halten, mit einem Bastelmesser. Entnehmt danach die Feder.

Benutzt einen großen Schlitzschraubenzieher, um die drei Stege auf der anderen Seite des Bolzens zu zertrümmern.

Fixiert den Bolzen im Optimalfall in einem Schraubstock und hämmert von hinten die AR-Baugruppe aus dem Bolzenrohr. Benutzt dafür einen großen Kreuzschraubendreher.

Setzt den Bolzen wieder in den Schlitten ein und fettet den O-Ring mit Silikonfett und sprüht etwas Silikonspray in die Plungerröhre.

Federaustausch und Zusammenbau:

Weil sich die Plungerröhre zum Luftauslass hin verjüngt, wird ein Aufschlag des Plungerkopfs verhindert. Das Polstern ist also (im Gegensatz zu den herkömmlichen N-Strike-Blastern) nicht notwendig.

Achtet beim Zusammenbau darauf, dass der vordere Stift der Plungerröhre rechts neben dem grauen Gummistück des Gehäuses liegt. Außerdem müssen Boltsled und Spannschlitten des Gehäuses ineinander greifen, damit der Blaster richtig gespannt werden kann. Rechts neben der Schraube des Spannschlittens ist ein blauer Knopf, der in dem Loch des Schlittens stecken muss.

Als Feder verwende ich eine Feder aus einem ausgeschlachtetem Airzone-Blaster (HvZ-Blaster aus USA), es könnten auch Buzzbee-Federn aus einer Tek6, Double Shot oder Rapid Fire Tek funktionieren. Wer keinen dieser Blaster zum Ausschlachten zu Hause hat, ist mit einer Retaliator-Feder von Blasterparts gut geholfen. Schiebt die Feder auf den Plungerstab, legt die andere Gehäusehälfte auf und schiebt die Feder durch das Loch im Schulterstützen-Adapter in Position. Nachdem das Gehäuse komplett geschlossen ist, schiebt zuerst die Schutzkappe auf und schraubt diese fest.

Beide Mods haben die Leistung des Blasters um 30-40% gesteigert, eine bessere Feder könnte eine weitere Steigerung bringen. Bei dieser Leistung macht die Laufverlängerung sogar Sinn, denn viele Darts flattern durch die zusätzliche Power nach 15m erheblich. Die Laufverlängerung reduziert die Streuung ein wenig. Aber die Leistungssteigerung lässt die Darts aber nicht nur weiter, sondern auch schneller fliegen. Auf kutze Distanz sind die Darts kaum noch zu sehen…

Das Entfernen der Sicherungen hat drei Vorteile:

  • Der Zusammenbau geht einfacher. Im Endeffekt braucht man im Blaster nur Bolt, Boltsled, Plungerröhre, Plunger, Catch und Abzug – mit den dazugehörigen Federn natürlich.
  • Der Blaster wird dadurch leichtgängiger
  • Man kann ein „Trockenschießen“ (Auslösen ohne geladenen Dart) vermeiden, wenn man z.B. ein Magazin entnehmen will: Man hält den Schlitten nach dem Spannen fest und führt diesen langsam nach vorne, während man den Abzug gedrückt hält

Fragen? Hier geht’s zum Thema bei blasted.de, der Dartblaster Modding-Community!

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Chris Cross

Chris Cross bloggt regelmäßig Neuigkeiten aus der Dartblaster-Welt: "Das Hobby ist so vielfältig, dass man versuchen muss, allen Interessensgruppen gerecht zu werden". Egal ob Modder, Zocker, LARPer, jung oder alt - Chris versucht News zu machen, die jeden Fan interessieren. Dazu gehören auch Englische Artikel und Videos, immer wenn es etwas gibt, dass auch für die internationale Szene interessant ist.
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